Meldungsarchiv Schweiz
35 veröffentlichte Meldungen, davon 1 aktiv.
Seit Wochen verunreinigtes Trinkwasser in Menzberg: Warum sich die Situation so hartnäckig hält
In Menzberg, Kanton Luzern, ist das Trinkwasser seit Wochen mit Fäkalbakterien verunreinigt. Eine technische Panne führte zur Kontamination, deren Beseitigung sich als schwierig erweist. Die Gemeinde hat bezüglich der Situation ein Versäumnis eingeräumt. Update (Radio Central, 14.10.2026, 09:40): Ein Haarriss in der Reinigungsanlage eines Tanklastwagens verursachte die Kontamination während einer Wasserknappheit. Haushalte müssen das Wasser abkochen; seit Montag wird zudem das zugeführte Wasser gechlort. Update (Bote der Urschweiz, 14.10.2026, 11:25): Die Trinkwasserbelastung begann am 18. September. Rund 50 Haushalte mit 100 bis 150 Personen sind betroffen. Update (nau.ch, 14.10.2026, 16:35): Die Verschmutzung wird durch E.-coli-Bakterien und andere Keime verursacht, wovon nun rund 100 bis 150 Haushalte betroffen sind. Update (Telegrafi (via Ground News), 14.10.2026, 22:05): Die Anzahl der betroffenen Haushalte wird neu mit rund 50 Familien angegeben, während 100 bis 150 Bewohner betroffen sind.
Lufingen: Pestizidrückstand in Quellwasser deutlich über dem Höchstwert
Die Wasserversorgung Lufingen meldet einen auffälligen Messwert eines Chlorothalonil-Abbauprodukts in einer ihrer Samichlaus-Quellen, der den gesetzlichen Höchstwert um mehr als das Dreifache überschreitet. Auch in einer Mischwasserprobe wurde ein Wert gemessen, dessen Einhaltung des Grenzwerts nicht eindeutig geklärt ist. Das Kantonale Labor Zürich verlangt daher eine ausreichende Verdünnung der betroffenen Quellen und weitere Kontrollen, falls sie weiterhin für die Trinkwasserversorgung genutzt werden.
Trinkwasser in Düdingen: Wo liegt das Sparpotenzial?
Gemeinderat Roland Kehl sieht vor allem bei den Haushalten Sparpotenzial. Zudem könnte eine Aktivkohlefilteranlage belastete Quellen wieder für die Trinkwasserversorgung nutzbar machen. Update (Frapp.ch (RadioFr.), 09.10.2026, 17:25): Der Generalrat in Düdingen diskutiert über das Trinkwasser.
Acqua non potabile in zona Monzello a Iragna
L'acqua erogata nella zona di Monzello a Iragna, quartiere del Comune di Riviera, è stata dichiarata non potabile per motivi precauzionali a causa di "problemi all’acquedotto". Gli utenti devono far bollire l'acqua per almeno 5 minuti prima di berla, usarla per l'igiene orale o per la preparazione di cibi e bevande fredde. Accertamenti e misure di risanamento sono in corso per normalizzare la situazione quanto prima. Update (RSI.ch, 07.10.2026, 19:50): Das abgekochte Wasser darf nur verwendet werden, wenn es keine anormalen Gerüche oder Verfärbungen aufweist. Die Warnung gilt bis auf Weiteres.
Trübes Trinkwasser: Hochwald muss das Wasser abkochen
Die Gemeinde Hochwald warnt vor verunreinigtem Trinkwasser und hat ein Abkochgebot erlassen, nachdem am Montag eine Trübung festgestellt wurde. Als Ursache wird ein Leitungsbruch an der Pumpenleitung zwischen dem Pumpwerk Büren und dem Reservoir Hochwald vermutet, durch den Schmutzwasser eingedrungen sein könnte. Die Bevölkerung muss Leitungswasser bis auf Weiteres abkochen, während Wasserproben im Labor untersucht werden. Update (bzbasel.ch, 08.10.2026, 08:10): Die Nachbargemeinden sind nicht betroffen. Update (Wochenblatt.ch, 08.10.2026, 18:45): Der Vorfall begann am 05.10.2026. Die Ursache wird als mechanische Verunreinigung durch Waldboden präzisiert. Das Abkochgebot gilt auch für aus Gempen bezogenes Wasser und wird erst nach Spülung des Wassernetzes sowie unbedenklichen Proben aufgehoben.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen und weiterhin Wasser sparen
Die Stadt Maienfeld erlebt aufgrund anhaltender Trockenheit einen Rückgang des Quell- und Grundwassers. Um die Versorgung sicherzustellen, muss vermehrt Grundwasser gefördert werden, wodurch die Gesamtwasserhärte des Trinkwassers auf bis zu 34° franz. Härte ansteigen kann. Die Stadt bittet die Bevölkerung dringend, Wasser zu sparen und hat bereits öffentliche Brunnen abgestellt.
Legionellen-Erkrankungen in Basel: Ursache gefunden
In Basel sind ungewöhnlich viele Menschen an Legionellen erkrankt, 25 davon mussten ins Krankenhaus, ein Mann starb. Die Ursache wurde in zwei Kühlanlagen auf dem Dach eines Bürogebäudes im Stadtteil Kleinbasel gefunden, die den Grenzwert für Legionellen überschritten. Die betroffenen Anlagen wurden mittlerweile ausgeschaltet und die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet.
Fahrwangen AG: Chlorothalonil im Trinkwasser sinkt weiter
Im Trinkwasser der Gemeinde Fahrwangen AG sind die Chlorothalonil-Werte weiter gesunken und liegen aktuell bei 0,20 Mikrogramm pro Liter im Mischwasser. Dieser Wert befindet sich jedoch weiterhin über dem gesetzlichen Höchstwert von 0,1 µg/l für Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukte. Der Gemeinderat unternimmt fortlaufend Massnahmen zur Reduzierung der Rückstände, um langfristig die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Keine Entwarnung beim Trinkwasser
Am Anlass der SP Bezirk Kulm in Menziken wurde über die aktuelle Lage der Trinkwasserversorgung informiert. Peter Siegrist, Leiter Trinkwasser der EWS, gab einen Einblick in die Situation. Es konnte noch keine Entwarnung für das Trinkwasser gegeben werden.
Stampfstrasse: Unterbruch Wasserlieferung
Die Wasserversorgung Rapperswil-Jona informiert über einen geplanten Unterbruch der Wasserlieferung an der Stampfstrasse in Jona am Montag, 21. September 2026, von 13:00 bis 17:30 Uhr. Währenddessen sollten Hahnen geschlossen bleiben und keine wasserverbrauchenden Geräte genutzt werden. Nach Wiederinbetriebnahme wird empfohlen, die Leitungen zu spülen, da Luft und braunes Wasser anfänglich auftreten können.
Stillgelegte Ems-Chemie-Deponie Streit um verschmutztes Grundwasser
Im Trinkwasser der Gemeinde Domat/Ems wurden Rückstände des krebserregenden Stoffes Trichlorethylen festgestellt, der angeblich aus einer stillgelegten Deponie der Ems-Chemie stammt. Obwohl die Konzentrationen durch Mischung mit Quellwasser derzeit 10- bis 20-mal unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen, fordern Gemeinde und WWF eine Sanierung der Deponie zur Sicherstellung sauberer Grundwasserreserven. Update (Südostschweiz, 20.09.2026, 17:25): Es wird daran gearbeitet, den Stoff aus dem Trinkwasser zu entfernen. Update (MarketScreener, 20.09.2026, 17:25): Das Bündner Amt für Natur und Umwelt verfügte lediglich eine Überwachung. Die Gemeinde Domat/Ems prüft eine Anfechtung dieses Entscheids vor dem Obergericht. Update (finanzen.ch, 23.09.2026, 17:50): Der Stoff ist nicht abbaubar und die Deponie wurde vor rund 30 Jahren stillgelegt. Das kantonale Umweltdepartement trat auf die Beschwerde der Gemeinde und des WWF nicht ein. Eine Anfechtung zielt auf eine Sanierung und intensive Grundwasserüberwachung ab. Update (Gemeinde Domat/Ems, 07.10.2026, 18:46): Die Deponie heisst Rusna da Furns und neben Trichlorethen wurden weitere Schadstoffe festgestellt. Die Gemeinde zieht ihre Beschwerde nun vor das Bündner Obergericht.
Tarasp GR: Trinkwasser getrübt – Wasser nicht mehr trinken
Die Gemeinde Scuol meldet, dass das Trinkwasser in Tarasp GR, insbesondere in den Fraktionen Vulpera und Fontana, nach einem starken Gewitter getrübt ist und die Anforderungen nicht mehr erfüllt. Ab Freitag, 18. September 2026, darf das Wasser nicht mehr getrunken, zum Kochen oder zur Lebensmittelzubereitung verwendet werden. Ersatzwasser steht an bestimmten Bezugsorten in Vulpera und Fontana zur Verfügung, bis die Situation gelöst ist. Entwarnung (Gemeinde Scuol, 30.09.2026, 18:40): Das Trinkwasser in Tarasp und Vulpera kann ab sofort wieder uneingeschränkt konsumiert werden. Die Wasserqualität entspricht wieder den Anforderungen.
Appenzell Ausserrhoden nimmt einzelne Quellen vom Trinkwassernetz
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden werden einzelne Wasserquellen vorsorglich vom Trinkwassernetz genommen. Diese Massnahme wird getroffen, um die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser weiterhin sicherzustellen und ist relevant für die Wasserqualität in der Region. Update (watereport.com, 10.09.2026, 11:25): Die Ursache ist eine chemische Kontamination. Entwarnung (businessclassost.ch, 10.09.2026, 11:26): Die Kontamination erfolgte durch erhöhte PFAS-Werte. Das Trinkwasser im gesamten Kanton ist bezüglich PFAS-Werten sicher und erfüllt alle Höchstwerte. Dies wird durch regelmässige Untersuchungen bestätigt. Update (aquaetgas.ch, 15.09.2026, 11:20): In Rohwasserquellen im Vorderland wurden leicht erhöhte PFAS-Konzentrationen festgestellt. Das Trinkwasser im Versorgungsnetz hält auch die angestrebten Grenzwerte ein.
Benzinzusatz im Grundwasser: Wieso das Wasser im Aargauer Limmattal nach Benzin riecht
Ende Juni 2026 meldeten sich Bewohner aus dem Aargauer Limmattal, insbesondere aus Würenlos und Baden, wegen Benzingeruchs und -geschmacks im Trinkwasser. Ursache war der Benzinzusatz ETBE, der nach einem Benzinaustritt am 3. September 2025 auf der Autobahnraststätte Würenlos ins Grundwasser gelangte. Der Kanton Aargau informierte, dass das Trinkwasser trotz des Geruchs sicher und uneingeschränkt nutzbar sei. Update (aargauerpolitik.ch, 04.09.2026, 09:21): Die Gemeinden Wettingen und Neuenhof sind ebenfalls betroffen. Es wurden engmaschige Beprobungen und ein Überwachungsplan implementiert. Konsumenten können das Wasser bei Bedarf aufkochen, um den Geruch zu entfernen. Entwarnung (watereport.com, 10.09.2026, 11:25): Die Gemeinden Wettingen und Neuenhof sind ebenfalls betroffen. Die Meldung wurde am 4. September 2026 aufgehoben.
Kanton Aargau äussert sich zur Verunreinigung des Trinkwassers der Gemeinden Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden
In den Gemeinden Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden ist seit Ende Juni 2026 der Benzinrückstand ETBE im Grund- und Trinkwasser nachweisbar. Die Konzentration liegt deutlich unter dem geltenden Höchstwert, sodass keine Einschränkungen bei der Verwendung als Trinkwasser nötig sind. Als wahrscheinliche Ursache wird ein Schadenereignis mit Benzinversickerung auf dem Areal der Autobahnraststätte Würenlos vom 3. September 2025 angenommen.
Trinkwasser im Versorgungsgebiet Jaunpass verunreinigt
Das Leitungswasser im Versorgungsgebiet Jaunpass ist mikrobiologisch verunreinigt, wie die Einwohnergemeinde Boltigen und die Wasserversorgung Jaunpass am 27. August 2026 mitteilten. Ab sofort darf das Leitungswasser nicht mehr getrunken oder zur Lebensmittelzubereitung verwendet werden. Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, das Leitungswasser vor der Nutzung abzukochen. Entwarnung (rinderberg-news.ch, 02.09.2026, 17:25): Die Vorsichtsmassnahmen wurden per sofort aufgehoben, da aktuelle Analysen keine Verunreinigungen mehr zeigen.
Limmattaler Trinkwasser im Aargau: Benzinrückstand unter Grenzwert
Im Limmattaler Trinkwasser im Kanton Aargau wurden Benzinrückstände festgestellt. Die Konzentration dieser Rückstände liegt jedoch unterhalb des gesetzlich festgelegten Grenzwertes für Trinkwasser. Eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit besteht demnach nicht. Update (NZZ.ch, 04.09.2026, 17:40): Die Rückstände des Benzinzusatzstoffs ETBE wurden in Baden, Wettingen, Neuenhof und Würenlos nachgewiesen. Sie sind wahrscheinlich auf einen Vorfall an einer Autobahnraststätte vom 3. September 2025 zurückzuführen. Ein Überwachungsplan wurde eingeführt, um die Entwicklung der Konzentrationen zu kontrollieren. Update (ag.ch, 22.09.2026, 17:00): Ende Juni 2026 führte die Verunreinigung zu Geruchsbeschwerden. Als Ursache wird eine Versickerung an der Autobahnraststätte Würenlos im September 2025 vermutet. Konsumenten können das Wasser uneingeschränkt verwenden; Aufkochen entfernt den Geruch, ist aber aus Gesundheitsschutzgründen nicht notwendig.
Verunreinigung: In Tomils darf ohne Abkochen kein Wasser mehr getrunken werden
Wegen Bauarbeiten wurde das Trinkwasser in der Fraktion Tomils der Gemeinde Domleschg im Kanton Graubünden verunreinigt. Aus Sicherheitsgründen muss das Wasser bis auf Weiteres vor dem Trinken und Kochen abgekocht werden. Update (SRF News, 01.09.2026, 09:35): Eine getroffene Leitung verursachte die Verunreinigung. Die Gemeinde empfiehlt Mineralwasser für Säuglingsnahrung und zum Trinken. Die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung könnte mehrere Tage dauern.
Flambée de légionellose à Bâle : un mort et 26 cas recensés
Une flambée de légionellose a été enregistrée à Bâle, en Suisse. Cette épidémie a causé un décès et infecté 26 personnes. Les autorités mènent une enquête pour identifier la source de la contamination et prendre les mesures nécessaires.
Benzine additive makes tap water taste in Baden and Würenlos
Residents in Baden and Würenlos in Aargau may notice a petrol-like taste in their tap water due to traces of the fuel additive ETBE found in the groundwater flow. Although the levels are significantly below the legal limit and the water is safe to drink and can be used without restriction, authorities are investigating how the residues entered the groundwater.
Stettfurt: Faecal Bacteria in Water – 52 Children Get Sick
In Stettfurt im Kanton Thurgau wurden fäkale Bakterien im Trinkwasser festgestellt, was zu Krankheitsfällen bei 52 Kindern führte. Die Gemeinde untersucht die Ursachen und hat ein Konsumverbot für Leitungswasser auf unbestimmte Zeit erlassen.
Le Locle: déclarée non potable, l’eau de la fontaine de la Molière enflamme les réseaux
Die Wasser der Fontaine de la Molière in Le Locle wurde nach einer Analyse des Service de la consommation et des affaires vétérinaires (Scav) als nicht trinkbar eingestuft. Die Analyse, durchgeführt Anfang Juli, wies das Vorhandensein von Enterokokken-Bakterien nach. Ein Schild wurde aufgestellt, um die Öffentlichkeit vor der Nicht-Trinkbarkeit des Wassers zu warnen.
Wegen eines Stromausfalls fliesst verunreinigtes Wasser von der Kläranlage in die Limmat
Am frühen Sonntagmorgen floss aufgrund eines Stromausfalls verunreinigtes Wasser von der Kläranlage in Zürich in die Limmat. Die Stadt Zürich informierte über den Defekt mit einer Medienmitteilung, während Tausende Menschen in der Limmat schwammen.
PFAS im Appenzeller Trinkwasser? So ist die Situation in Ihrer Gemeinde
Im Jahr 2025 wurden in der Gemeinde Walzenhausen vorsorglich zwei Trinkwasserquellen aufgrund von leichter PFAS-Belastung vom Netz genommen. Auch in anderen Appenzeller Gemeinden sind Trinkwasserquellen leicht mit PFAS belastet.
Trinkwasser in Aarau AG mit Chlorothalonil-Abbauprodukten über Grenzwert belastet
Eine Stichprobe ergab, dass das Trinkwasser in Aarau, Kanton Aargau, Abbauprodukte des Pestizids Chlorothalonil enthält. Mit fast 0,2 Mikrogramm pro Liter liegt der Wert über dem erlaubten Grenzwert. Der Wasserversorger Eniwa hatte zuvor die Wasserqualität als sicher bezeichnet.
Verunreinigtes Trinkwasser: Diese Badener Brunnen sind betroffen
An fünf Standorten im Badener Trinkwasser überschreitet der erlaubte Höchstwert für das Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil. Die Regionalwerke, welche für die Wasserversorgung in Baden zuständig sind, haben auf diese Verunreinigung reagiert.
Wasserpumpwerk Tierfed GL wegen zu hohem Chemikalienwert abgestellt
Das Wasserpumpwerk Tierfed im Kanton Glarus wurde aufgrund zu hoher Chemikalienwerte im Trinkwasser abgestellt. Diese Massnahme wurde ergriffen, um die Sicherheit der Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Details zu den genauen betroffenen Gebieten oder der Dauer der Abschaltung sind der Quelle nicht zu entnehmen. Update (vilan24.ch, 08.07.2026, 07:28): Ein PFOA-Wert von 1,3 Mikrogramm pro Liter wurde festgestellt. Das Pumpwerk der Kraftwerke Linth-Limmern AG wurde auf amtliche Verfügung am 22. Juni 2026 abgeschaltet. Die Versorgung der betroffenen Bezüger wurde auf die Trinkwasserversorgung Linthal umgestellt.
Wasserpumpwerk Tierfed GL wegen zu hohem Chemikalienwert abgestellt
Das Grundwasserpumpwerk Tierfed in Glarus wurde am 22. Juni 2026 wegen eines zu hohen PFOA-Wertes abgeschaltet. Bei einer amtlichen Probe wurde ein Wert von 1,3 Mikrogramm pro Liter gemessen, was den erlaubten Höchstwert um 0,8 Mikrogramm überschreitet. Die Trinkwasserversorgung wurde auf die Trinkwasserversorgung Linthal umgestellt, die Ursachenabklärung läuft.
In Wetzikon ZH häufen sich die Fälle von Legionellose
In Wetzikon (ZH) wurden zwischen Januar 2025 und Juni 2026 25 Fälle von Legionellose gemeldet. Die Ansteckung wird über Duschwasser vermutet, das Trinkwasser selbst gilt als sicher. Die Stadt Wetzikon und das Gesundheitsamt Zürich untersuchen die Fälle und empfehlen Massnahmen wie das Spülen von Wasserleitungen.
Trinkwasser in Hofstetten und Schwanden muss derzeit abgekocht werden
In den Gemeinden Hofstetten und Schwanden bei Brienz (Kanton Bern) ist das Trinkwasser derzeit verschmutzt. Die betroffenen Einwohner müssen ihr Trinkwasser ab dem 1. Juni 2026 abkochen, bevor sie es konsumieren.
Trinkwasser in Schwanden und Hofstetten bei Brienz verschmutzt
In den Gemeinden Schwanden und Hofstetten bei Brienz wurde eine Verschmutzung des Trinkwassers festgestellt. Die betroffene Bevölkerung wurde angewiesen, das Wasser vor dem Gebrauch abzukochen. Die genaue Ursache der mikrobiologischen Beeinträchtigung wird derzeit untersucht. Entwarnung (brienz.ch, 29.06.2026, 13:19): Das Abkochgebot wurde am 3. Juni 2026 aufgehoben. Die Verunreinigung besteht nicht mehr, und das Wasser kann wieder bedenkenlos konsumiert werden. Entwarnung (swissinfo.ch, 01.07.2026, 15:20): Das Abkochgebot wurde am 21. Juni 2024 aufgehoben, nachdem es rund eine Woche galt. Die Verunreinigung wurde durch coliforme Keime verursacht.
Schwanden und Hofstetten bei Brienz müssen Trinkwasser abkochen
Die Behörden warnen vor getrübtem Trinkwasser in Schwanden und Hofstetten bei Brienz. Die Bevölkerung wird aufgefordert, das Wasser vor dem Konsum oder der Verwendung in der Küche abzukochen. Die genaue Ursache der Verschmutzung ist derzeit noch offen.
Trinkwasserverschmutzung in Berner Gemeinden
In mehreren Berner Gemeinden, darunter vermutlich auch Teile des Versorgungsgebiets der Gemeinde Lützelflüh, wurde eine Verschmutzung des Trinkwassers festgestellt. Die betroffenen Einwohner wurden aufgefordert, das Wasser vor dem Gebrauch abzukochen. Weitere Untersuchungen zur Ursache und zum Ausmaß der Keimbelastung laufen.
Hohe PFAS Belastung in Walliswil bei Wangen
In Walliswil bei Wangen (BE) wurden die kantonsweit höchsten PFAS-Werte im Trinkwasser gemessen. Obwohl aktuelle Grenzwerte noch eingehalten werden, sorgen die künftig strengeren EU-Richtlinien für Handlungsbedarf. Die Gemeinde plant den vermehrten Einsatz von Grundwasser und technische Nachrüstungen zur Senkung der Belastung. Update (hauptstadt.be, 26.06.2026, 09:22): Im Jahr 2024 wurden über 100 Nanogramm PFAS pro Liter Trinkwasser gemessen. Das belastete Wasser fliesst auch nach fast zwei Jahren noch immer, was ein Experte als besorgniserregend beurteilt.
Mikrobiologische Verunreinigung in Schwanden und Hofstetten
Aufgrund einer mikrobiologischen Verunreinigung muss das Trinkwasser in Schwanden und Hofstetten bei Brienz bis auf Weiteres abgekocht werden. Ursache ist eine unzureichende Reinigungsleistung der Filtertechnik bei starker Trübung des Wassers im Reservoir Breitenberg. Betroffen ist insbesondere das Versorgungsgebiet Schried. Update (20min.ch, 26.06.2026, 09:04): Der Bund warnte am frühen Montagmorgen über Alertswiss vor dem verschmutzten Trinkwasser. Weitere Details zur Art der Verschmutzung sind noch unbekannt. Entwarnung (plattformj.ch, 27.06.2026, 23:17): Alertswiss gab am Mittwochvormittag Entwarnung und hob das Abkochgebot auf. Update (nau.ch, 29.06.2026, 19:20): Die Warnung über Alertswiss erfolgte am 01.06.2026.
