Meldungen September 2026 (Schweiz)
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Legionellen-Erkrankungen in Basel: Ursache gefunden
In Basel sind ungewöhnlich viele Menschen an Legionellen erkrankt, 25 davon mussten ins Krankenhaus, ein Mann starb. Die Ursache wurde in zwei Kühlanlagen auf dem Dach eines Bürogebäudes im Stadtteil Kleinbasel gefunden, die den Grenzwert für Legionellen überschritten. Die betroffenen Anlagen wurden mittlerweile ausgeschaltet und die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet.
Fahrwangen AG: Chlorothalonil im Trinkwasser sinkt weiter
Im Trinkwasser der Gemeinde Fahrwangen AG sind die Chlorothalonil-Werte weiter gesunken und liegen aktuell bei 0,20 Mikrogramm pro Liter im Mischwasser. Dieser Wert befindet sich jedoch weiterhin über dem gesetzlichen Höchstwert von 0,1 µg/l für Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukte. Der Gemeinderat unternimmt fortlaufend Massnahmen zur Reduzierung der Rückstände, um langfristig die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Keine Entwarnung beim Trinkwasser
Am Anlass der SP Bezirk Kulm in Menziken wurde über die aktuelle Lage der Trinkwasserversorgung informiert. Peter Siegrist, Leiter Trinkwasser der EWS, gab einen Einblick in die Situation. Es konnte noch keine Entwarnung für das Trinkwasser gegeben werden.
Stampfstrasse: Unterbruch Wasserlieferung
Die Wasserversorgung Rapperswil-Jona informiert über einen geplanten Unterbruch der Wasserlieferung an der Stampfstrasse in Jona am Montag, 21. September 2026, von 13:00 bis 17:30 Uhr. Währenddessen sollten Hahnen geschlossen bleiben und keine wasserverbrauchenden Geräte genutzt werden. Nach Wiederinbetriebnahme wird empfohlen, die Leitungen zu spülen, da Luft und braunes Wasser anfänglich auftreten können.
Stillgelegte Ems-Chemie-Deponie Streit um verschmutztes Grundwasser
Im Trinkwasser der Gemeinde Domat/Ems wurden Rückstände des krebserregenden Stoffes Trichlorethylen festgestellt, der angeblich aus einer stillgelegten Deponie der Ems-Chemie stammt. Obwohl die Konzentrationen durch Mischung mit Quellwasser derzeit 10- bis 20-mal unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen, fordern Gemeinde und WWF eine Sanierung der Deponie zur Sicherstellung sauberer Grundwasserreserven. Update (Südostschweiz, 20.09.2026, 17:25): Es wird daran gearbeitet, den Stoff aus dem Trinkwasser zu entfernen. Update (MarketScreener, 20.09.2026, 17:25): Das Bündner Amt für Natur und Umwelt verfügte lediglich eine Überwachung. Die Gemeinde Domat/Ems prüft eine Anfechtung dieses Entscheids vor dem Obergericht. Update (finanzen.ch, 23.09.2026, 17:50): Der Stoff ist nicht abbaubar und die Deponie wurde vor rund 30 Jahren stillgelegt. Das kantonale Umweltdepartement trat auf die Beschwerde der Gemeinde und des WWF nicht ein. Eine Anfechtung zielt auf eine Sanierung und intensive Grundwasserüberwachung ab. Update (Gemeinde Domat/Ems, 07.10.2026, 18:46): Die Deponie heisst Rusna da Furns und neben Trichlorethen wurden weitere Schadstoffe festgestellt. Die Gemeinde zieht ihre Beschwerde nun vor das Bündner Obergericht.
Tarasp GR: Trinkwasser getrübt – Wasser nicht mehr trinken
Die Gemeinde Scuol meldet, dass das Trinkwasser in Tarasp GR, insbesondere in den Fraktionen Vulpera und Fontana, nach einem starken Gewitter getrübt ist und die Anforderungen nicht mehr erfüllt. Ab Freitag, 18. September 2026, darf das Wasser nicht mehr getrunken, zum Kochen oder zur Lebensmittelzubereitung verwendet werden. Ersatzwasser steht an bestimmten Bezugsorten in Vulpera und Fontana zur Verfügung, bis die Situation gelöst ist. Entwarnung (Gemeinde Scuol, 30.09.2026, 18:40): Das Trinkwasser in Tarasp und Vulpera kann ab sofort wieder uneingeschränkt konsumiert werden. Die Wasserqualität entspricht wieder den Anforderungen.
Appenzell Ausserrhoden nimmt einzelne Quellen vom Trinkwassernetz
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden werden einzelne Wasserquellen vorsorglich vom Trinkwassernetz genommen. Diese Massnahme wird getroffen, um die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser weiterhin sicherzustellen und ist relevant für die Wasserqualität in der Region. Update (watereport.com, 10.09.2026, 11:25): Die Ursache ist eine chemische Kontamination. Entwarnung (businessclassost.ch, 10.09.2026, 11:26): Die Kontamination erfolgte durch erhöhte PFAS-Werte. Das Trinkwasser im gesamten Kanton ist bezüglich PFAS-Werten sicher und erfüllt alle Höchstwerte. Dies wird durch regelmässige Untersuchungen bestätigt. Update (aquaetgas.ch, 15.09.2026, 11:20): In Rohwasserquellen im Vorderland wurden leicht erhöhte PFAS-Konzentrationen festgestellt. Das Trinkwasser im Versorgungsnetz hält auch die angestrebten Grenzwerte ein.
Benzinzusatz im Grundwasser: Wieso das Wasser im Aargauer Limmattal nach Benzin riecht
Ende Juni 2026 meldeten sich Bewohner aus dem Aargauer Limmattal, insbesondere aus Würenlos und Baden, wegen Benzingeruchs und -geschmacks im Trinkwasser. Ursache war der Benzinzusatz ETBE, der nach einem Benzinaustritt am 3. September 2025 auf der Autobahnraststätte Würenlos ins Grundwasser gelangte. Der Kanton Aargau informierte, dass das Trinkwasser trotz des Geruchs sicher und uneingeschränkt nutzbar sei. Update (aargauerpolitik.ch, 04.09.2026, 09:21): Die Gemeinden Wettingen und Neuenhof sind ebenfalls betroffen. Es wurden engmaschige Beprobungen und ein Überwachungsplan implementiert. Konsumenten können das Wasser bei Bedarf aufkochen, um den Geruch zu entfernen. Entwarnung (watereport.com, 10.09.2026, 11:25): Die Gemeinden Wettingen und Neuenhof sind ebenfalls betroffen. Die Meldung wurde am 4. September 2026 aufgehoben.
Kanton Aargau äussert sich zur Verunreinigung des Trinkwassers der Gemeinden Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden
In den Gemeinden Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden ist seit Ende Juni 2026 der Benzinrückstand ETBE im Grund- und Trinkwasser nachweisbar. Die Konzentration liegt deutlich unter dem geltenden Höchstwert, sodass keine Einschränkungen bei der Verwendung als Trinkwasser nötig sind. Als wahrscheinliche Ursache wird ein Schadenereignis mit Benzinversickerung auf dem Areal der Autobahnraststätte Würenlos vom 3. September 2025 angenommen.
Trinkwasser im Versorgungsgebiet Jaunpass verunreinigt
Das Leitungswasser im Versorgungsgebiet Jaunpass ist mikrobiologisch verunreinigt, wie die Einwohnergemeinde Boltigen und die Wasserversorgung Jaunpass am 27. August 2026 mitteilten. Ab sofort darf das Leitungswasser nicht mehr getrunken oder zur Lebensmittelzubereitung verwendet werden. Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, das Leitungswasser vor der Nutzung abzukochen. Entwarnung (rinderberg-news.ch, 02.09.2026, 17:25): Die Vorsichtsmassnahmen wurden per sofort aufgehoben, da aktuelle Analysen keine Verunreinigungen mehr zeigen.
Limmattaler Trinkwasser im Aargau: Benzinrückstand unter Grenzwert
Im Limmattaler Trinkwasser im Kanton Aargau wurden Benzinrückstände festgestellt. Die Konzentration dieser Rückstände liegt jedoch unterhalb des gesetzlich festgelegten Grenzwertes für Trinkwasser. Eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit besteht demnach nicht. Update (NZZ.ch, 04.09.2026, 17:40): Die Rückstände des Benzinzusatzstoffs ETBE wurden in Baden, Wettingen, Neuenhof und Würenlos nachgewiesen. Sie sind wahrscheinlich auf einen Vorfall an einer Autobahnraststätte vom 3. September 2025 zurückzuführen. Ein Überwachungsplan wurde eingeführt, um die Entwicklung der Konzentrationen zu kontrollieren. Update (ag.ch, 22.09.2026, 17:00): Ende Juni 2026 führte die Verunreinigung zu Geruchsbeschwerden. Als Ursache wird eine Versickerung an der Autobahnraststätte Würenlos im September 2025 vermutet. Konsumenten können das Wasser uneingeschränkt verwenden; Aufkochen entfernt den Geruch, ist aber aus Gesundheitsschutzgründen nicht notwendig.
Verunreinigung: In Tomils darf ohne Abkochen kein Wasser mehr getrunken werden
Wegen Bauarbeiten wurde das Trinkwasser in der Fraktion Tomils der Gemeinde Domleschg im Kanton Graubünden verunreinigt. Aus Sicherheitsgründen muss das Wasser bis auf Weiteres vor dem Trinken und Kochen abgekocht werden. Update (SRF News, 01.09.2026, 09:35): Eine getroffene Leitung verursachte die Verunreinigung. Die Gemeinde empfiehlt Mineralwasser für Säuglingsnahrung und zum Trinken. Die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung könnte mehrere Tage dauern.
