Meldungen September 2026 (Schweiz)
6 veröffentlichte Meldungen, davon 1 aktiv.
Appenzell Ausserrhoden nimmt einzelne Quellen vom Trinkwassernetz
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden werden einzelne Wasserquellen vorsorglich vom Trinkwassernetz genommen. Diese Massnahme wird getroffen, um die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser weiterhin sicherzustellen und ist relevant für die Wasserqualität in der Region. Update (watereport.com, 10.09.2026, 11:25): Die Ursache ist eine chemische Kontamination. Entwarnung (businessclassost.ch, 10.09.2026, 11:26): Die Kontamination erfolgte durch erhöhte PFAS-Werte. Das Trinkwasser im gesamten Kanton ist bezüglich PFAS-Werten sicher und erfüllt alle Höchstwerte. Dies wird durch regelmässige Untersuchungen bestätigt. Update (aquaetgas.ch, 15.09.2026, 11:20): In Rohwasserquellen im Vorderland wurden leicht erhöhte PFAS-Konzentrationen festgestellt. Das Trinkwasser im Versorgungsnetz hält auch die angestrebten Grenzwerte ein.
Benzinzusatz im Grundwasser: Wieso das Wasser im Aargauer Limmattal nach Benzin riecht
Ende Juni 2026 meldeten sich Bewohner aus dem Aargauer Limmattal, insbesondere aus Würenlos und Baden, wegen Benzingeruchs und -geschmacks im Trinkwasser. Ursache war der Benzinzusatz ETBE, der nach einem Benzinaustritt am 3. September 2025 auf der Autobahnraststätte Würenlos ins Grundwasser gelangte. Der Kanton Aargau informierte, dass das Trinkwasser trotz des Geruchs sicher und uneingeschränkt nutzbar sei. Update (aargauerpolitik.ch, 04.09.2026, 09:21): Die Gemeinden Wettingen und Neuenhof sind ebenfalls betroffen. Es wurden engmaschige Beprobungen und ein Überwachungsplan implementiert. Konsumenten können das Wasser bei Bedarf aufkochen, um den Geruch zu entfernen. Entwarnung (watereport.com, 10.09.2026, 11:25): Die Gemeinden Wettingen und Neuenhof sind ebenfalls betroffen. Die Meldung wurde am 4. September 2026 aufgehoben.
Kanton Aargau äussert sich zur Verunreinigung des Trinkwassers der Gemeinden Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden
In den Gemeinden Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden ist seit Ende Juni 2026 der Benzinrückstand ETBE im Grund- und Trinkwasser nachweisbar. Die Konzentration liegt deutlich unter dem geltenden Höchstwert, sodass keine Einschränkungen bei der Verwendung als Trinkwasser nötig sind. Als wahrscheinliche Ursache wird ein Schadenereignis mit Benzinversickerung auf dem Areal der Autobahnraststätte Würenlos vom 3. September 2025 angenommen.
Trinkwasser im Versorgungsgebiet Jaunpass verunreinigt
Das Leitungswasser im Versorgungsgebiet Jaunpass ist mikrobiologisch verunreinigt, wie die Einwohnergemeinde Boltigen und die Wasserversorgung Jaunpass am 27. August 2026 mitteilten. Ab sofort darf das Leitungswasser nicht mehr getrunken oder zur Lebensmittelzubereitung verwendet werden. Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, das Leitungswasser vor der Nutzung abzukochen. Entwarnung (rinderberg-news.ch, 02.09.2026, 17:25): Die Vorsichtsmassnahmen wurden per sofort aufgehoben, da aktuelle Analysen keine Verunreinigungen mehr zeigen.
Limmattaler Trinkwasser im Aargau: Benzinrückstand unter Grenzwert
Im Limmattaler Trinkwasser im Kanton Aargau wurden Benzinrückstände festgestellt. Die Konzentration dieser Rückstände liegt jedoch unterhalb des gesetzlich festgelegten Grenzwertes für Trinkwasser. Eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit besteht demnach nicht. Update (NZZ.ch, 04.09.2026, 17:40): Die Rückstände des Benzinzusatzstoffs ETBE wurden in Baden, Wettingen, Neuenhof und Würenlos nachgewiesen. Sie sind wahrscheinlich auf einen Vorfall an einer Autobahnraststätte vom 3. September 2025 zurückzuführen. Ein Überwachungsplan wurde eingeführt, um die Entwicklung der Konzentrationen zu kontrollieren.
Verunreinigung: In Tomils darf ohne Abkochen kein Wasser mehr getrunken werden
Wegen Bauarbeiten wurde das Trinkwasser in der Fraktion Tomils der Gemeinde Domleschg im Kanton Graubünden verunreinigt. Aus Sicherheitsgründen muss das Wasser bis auf Weiteres vor dem Trinken und Kochen abgekocht werden. Update (SRF News, 01.09.2026, 09:35): Eine getroffene Leitung verursachte die Verunreinigung. Die Gemeinde empfiehlt Mineralwasser für Säuglingsnahrung und zum Trinken. Die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung könnte mehrere Tage dauern.
