Meldungen September 2026 (Österreich)
6 veröffentlichte Meldungen, davon 4 aktiv.
Keime im Trinkwasser – Stadt schlägt Alarm
In Hainburg an der Donau wurden bei Kontrollen Keime im Trinkwasser entdeckt. Die Stadtgemeinde informierte die Bevölkerung über die auffälligen Ergebnisse und rät dringend dazu, Wasser vor dem Gebrauch abzukochen, da es derzeit nur eingeschränkt nutzbar ist. Update (DER STANDARD, 15.09.2026, 07:25): Das Trinkwasser ist mit Coliformen und Enterokokken verunreinigt. Das Abkochgebot erfordert eine Kochzeit von mindestens drei Minuten. Als Sofortmaßnahme wird eine Schutzchlorierung des Leitungsnetzes durchgeführt. Update (derStandard.at, 15.09.2026, 09:30): An der Behebung des Problems wird derzeit gearbeitet.
Verunreinigung im Trinkwasser
In Grünbach am Schneeberg wurden derzeit bakterielle Verunreinigungen im Trinkwasser festgestellt. Es ist zwingend erforderlich, das Trinkwasser vor dem Gebrauch mindestens 3 Minuten abzukochen. Die Gemeinde arbeitet intensiv daran, die Ursache zu identifizieren und das Trinkwassersystem schnellstmöglich wieder sicher herzustellen.
OMV Grundwasseruntersuchung: Erhöhte PFAS-Werte festgestellt
In den Ortsbereichen Windpassing (Gemeinde Ennsdorf) sowie Pyburg, Alt-Pyburg, Neu-Arthof und Springsfield (Gemeinde St.Pantaleon-Erla) wurden in Hausbrunnen erhöhte PFAS-Werte über dem erlaubten Grenzwert festgestellt. Die OMV rät von einer Nutzung des Brunnenwassers bis zur Klärung der Situation ab und wird betroffene Liegenschaften schriftlich verständigen. Das Trinkwasser aus der Ortswasserleitung ist nicht betroffen.
Der höchste TFA-Wert Österreichs steht in Weiz
Im Jahr 2025 wurde in Weiz (PLZ 8160) der höchste Trifluoressigsäure (TFA)-Wert Österreichs im Trinkwasser gemessen, nämlich 6,03 µg/l. Dieser Wert liegt rund 60-fach über der Bestimmungsgrenze und über dem strengsten europäischen Vorsorgeleitwert. Obwohl keine akute Gefahr kommuniziert wird, wirft die Belastung Fragen zur Grenzwertfestlegung und zur Entlastung des Wasserkreislaufs auf, da TFA als Ewigkeitsstoff kaum entfernbar ist und ein Eintrag das Verschlechterungsverbot verletzen könnte.
Neuer Legionellen-Fund: Jetzt meldet sich Stadt zu Wort
Nach dem Legionellen-Fund in einer Kühlanlage in Leonding meldete sich die Stadt zu Wort. Sie informiert die Bevölkerung über das weitere Vorgehen bezüglich der Kontamination.
Legionellenausbruch im Großraum Linz – aktueller Stand
Im Großraum Linz sind bisher 31 Personen an Legionellose erkrankt, drei davon sind verstorben. Aktuell befinden sich vier Personen in stationärer Behandlung. Proben aus der Kühlanlage eines Gewerbebetriebes in Linz-Leonding (Bereich Doppl/Haidfeldstraße) wurden positiv auf Legionellen getestet, woraufhin die Gesundheitsbehörde Desinfektionsmaßnahmen einleitet. Update (heute.at, 01.09.2026, 11:30): Die Linz AG hat eine Hotline zur Beantwortung von Fragen und zur Aufklärung eingerichtet. Update (heute.at, 01.09.2026, 11:31): Die Zahl der Legionellen-Erkrankten liegt nun bei 30 Personen. Der Linzer Magistrat sieht ein mögliches Abklingen der Welle. Bisher wurden fast 200 Wasserproben entnommen und werden noch untersucht. Update (heute.at, 01.09.2026, 13:30): Die Zahl der Legionellen-Erkrankten ist auf 32 gestiegen. Fünf Personen befinden sich noch in stationärer Behandlung. Der Ausbruch weitet sich weiter aus. Update (Osna.FM, 12.09.2026, 11:40): Die betroffene Kühlanlage wurde zwischenzeitlich stillgelegt.
