Meldungen September 2026 (Deutschland)
22 veröffentlichte Meldungen, davon 14 aktiv.
Pilotprojekt: Filtertechnik gegen PFAS soll getestet werden
In Kehl wird ein Pilotprojekt gestartet, um Filtertechnologien gegen PFAS-Chemikalien im Trinkwasser zu testen. Neben einer Aktivkohlefilteranlage sollen weitere Verfahren erprobt werden. Die Ergebnisse dienen auch der Planung eines neuen Wasserwerks, das aufgrund wachsender Bevölkerungszahlen langfristig benötigt wird. Update (bo.de, 16.09.2026, 07:55): Die Technischen Dienste Kehl testen zusammen mit einem Spezialunternehmen eine Membranfilteranlage.
Dresdens größtes Wasserwerk außer Betrieb – Chlorgeruch im Trinkwasser
Dresdens größtes Wasserwerk ist derzeit außer Betrieb. Infolgedessen kann ein Chlorgeruch im Trinkwasser der Stadt Dresden wahrgenommen werden. Dieser Vorfall betrifft die Trinkwasserqualität in Dresden.
Trübung im Trinkwasser – Warnung gilt nur für betroffenen Bereich
Im Versorgungsbereich Lauterbach-Wernges (Vogelsbergkreis) wurde am 14. September 2026 eine Trübung im Trinkwasser festgestellt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Warnung herausgegeben und empfiehlt vorsorglich, das Leitungswasser vor dem Trinken, Kochen und der Zubereitung von Speisen abzukochen. Umfangreiche Maßnahmen zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität, einschließlich Rohrnetzspülungen und Desinfektionen, sind bereits im Gange.
Trinkwasser in Radolfzeller Kernstadt muss abgekocht werden
Die Stadtwerke Radolfzell teilen im Auftrag des Gesundheitsamtes Konstanz mit, dass Bürgerinnen und Bürger der Kernstadt Radolfzell am Bodensee ihr Trinkwasser bis mindestens Mittwoch abkochen müssen. Nach heftigen Regenfällen am vergangenen Donnerstag und einer Desinfektion durch Chlorung sind weiterhin bestimmte Grenzwerte überschritten. Nur abgekochtes Wasser sollte getrunken und für die Körperpflege oder in der Küche verwendet werden.
PFAS im Beelitzer Ortsteil Schäpe gefunden: Ewigkeitschemikalien belasten Grundwasser
PFAS, bekannt als "Ewigkeitschemikalien", wurden im Grundwasser des Beelitzer Ortsteils Schäpe entdeckt. Das Gesundheitsamt prüft nun das Ausmaß der Belastung und mögliche Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung.
Trinkwasser bei Seelow: Abkochgebot bleibt an mehreren Orten bestehen
Aufgrund des Nachweises coliformer Bakterien Ende August gilt im Versorgungsgebiet des WAZ Seelow weiterhin ein Abkochgebot für Trinkwasser. Betroffen sind zwölf Ortschaften im Landkreis Märkisch-Oderland, darunter Küstrin-Kietz, Podelzig, Alt Tucheband und Hackenow. Trotz umfangreicher Spülungen wurde das Abkochgebot für einen Teil der betroffenen Gebiete erst am 7. September aufgehoben, während es für andere weiterbesteht.
Vorbeugende Maßnahme: Abkochgebot für Trinkwasser in Brevörde und Grave
Der Wasserverband Ithbörde/Weserbergland hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt ein Abkochgebot für das Trinkwasser in Brevörde und Grave erlassen. Diese vorbeugende Maßnahme ist aus Gründen des Gesundheitsschutzes erforderlich und gilt, bis mehrere Untersuchungen die einwandfreie Beschaffenheit des Wassers bestätigen. Leitungswasser muss vor dem Trinken, der Zubereitung von Speisen oder zum Zähneputzen einmal sprudelnd aufgekocht und über mindestens zehn Minuten langsam abgekühlt werden.
Pressemitteilung 55/2026 - Landkreis Märkisch- Oderland - Abkochgebot für Trinkwasser gilt weiterhin in Teilen des Wasserversorgungsgebietes
Im Landkreis Märkisch-Oderland gilt weiterhin ein Abkochgebot für das Trinkwasser in Teilen des Wasserversorgungsgebietes der WAZ Seelow. Die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten ist aufgefordert, das Trinkwasser vor dem Verzehr abzukochen, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung zu vermeiden. Das Amt Golzow informiert über diese Maßnahme.
Mögliche Gefahrenlage Gemeinden Eckstedt heute: Unterbrechung der Trinkwasserversorgung
Die Trinkwasserversorgung in den Gemeinden Eckstedt, Großrudestedt, Kleinrudestedt, Schwansee, Ollendorf, Schloßvippach und Dielsdorf im Kreis Sömmerda wird aufgrund von Bauarbeiten an einer Versorgungsleitung der Thüringer Fernwasserversorgung vom 11.09.2026, 22:00 Uhr, bis 13.09.2026, ca. 12:00 Uhr, unterbrochen. Anschließend gilt bis zum 16.09.2026 für das Wasser aus den Leitungen ein Abkochgebot, da es nur als Brauchwasser anzusehen ist. Die Bevölkerung wird gebeten, sich vorab mit ausreichend Trinkwasser zu bevorraten. Update (news.de, 11.09.2026, 23:50): Es werden Tankwagen mit Brauchwasser bereitgestellt.
Abkochgebot in Gaisthal: Keime im Trinkwasser der Wasserversorgung
Im Trinkwasser der Wasserversorgung Gaisthal (Stadt Schönsee, Landkreis Schwandorf) wurden bei einer Untersuchung Keime festgestellt. Das Wasser muss vor dem Gebrauch als Trink- und Kochwasser mindestens fünf Minuten abgekocht werden. Für Säuglinge, Kleinkinder und immungeschwächte Menschen empfiehlt die Quelle abgepacktes Wasser. Das Abkochgebot gilt laut Mitteilung vom 11.09.2026 bis auf Weiteres.
Legionellen in Sporthalle an Wernigeroder Schule entdeckt: Was jetzt für Kinder und Vereine gilt
In der Sporthalle der August-Hermann-Francke-Grundschule in Wernigerode, Stadtteil Hasserode, wurden erhöhte Legionellenwerte in den Duschen festgestellt. Dies führte zur sofortigen Sperrung der Duschen für Schüler und Sportvereine. Die Stadt Wernigerode leitet nun Maßnahmen ein, um die Belastung zu beheben und die Wasserqualität für künftige Kontrollen zu gewährleisten. Update (watereport.com, 12.09.2026, 19:35): Es wird geraten, Wasser vor dem Trinken abzukochen.
Legionellen im Trinkwasser: Stadt gibt noch keine Entwarnung
In einem Hochhaus am Berliner Platz in Münster wurde vor einem Jahr eine deutlich erhöhte Legionellen-Belastung im Trinkwasser festgestellt. Obwohl umfassende bauliche Maßnahmen erfolgten und Bewohner zeitweise Duschen nicht nutzen durften, gibt die Stadt Münster aktuell keine Entwarnung. Die Situation ist weiterhin aktiv. Update (ms-aktuell.de, 08.09.2026, 07:20): Das betroffene Gebäude ist das Metropolis-Hochhaus. Aktuelle Wasserproben ergaben in einzelnen Bereichen des Gebäudes eine mittlere bis hohe Belastung.
Legionellen in der Wasserleitung: 98-Jähriger hat Angst vor Erkrankung
In Wohngebäuden an der Habichtswaldstraße 13-15 in Schauenburg-Hoof wurden am 02.07.2026 bei einer Trinkwasseranalyse Legionellen über dem technischen Maßnahmenwert (mehr als 1000 KBE) festgestellt. Der Immobilienservice Koch bestätigt, dass in Haus 15 in einer Einheit Legionellen gefunden wurden, gibt aber Entwarnung für Haus 13 und sieht generell keine Gefahr für die Bewohner. Eine weitere Überprüfung des Wassers ist für den 23. September geplant. Entwarnung (watereport.com, 11.09.2026, 07:41): Der Vorfall fand in Schauenburg-Hoof im Kreis Kassel statt und implizierte eine Abkochwarnung. Er wurde am 06.09.2026 als beendet erklärt.
Nitrat im Trinkwasser: Antrag für Wasserschutzgebiet Bellersheim diskutiert
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat beantragt, ein Wasserschutzgebiet rund um den Trinkwasserbrunnen in Hungen-Bellersheim einzurichten. Grund sind Nitratwerte, die seit Jahren um den EU-Grenzwert von 50 mg/l liegen und diesen zeitweise überschritten haben. Aktuell wird das Wasser durch Verschneidung auf 40 mg/l begrenzt, da hohe Nitratwerte eine potenzielle Gefahr für Säuglinge darstellen.
Bakterielle Verunreinigung in Bielefeld: Trinkwasser in Milse gechlort.
Im Bielefelder Stadtteil Milse wurde eine bakterielle Verunreinigung im Trinkwasser festgestellt. Infolgedessen wird das Trinkwasser in Milse vorsorglich gechlort, um die Keime abzutöten. Diese Maßnahme dient der Wiederherstellung der Trinkwasserqualität und ist aktiv. Update (nw.de, 04.09.2026, 17:35): Es handelt sich um coliforme Keime. Die betroffenen Gebiete umfassen nun auch Baumheide, Laar sowie Teile von Heepen-Mitte und Heepen-Nord. Zusätzlich gilt in den betroffenen Gebieten ein Abkochgebot für das Trinkwasser. Update (Radio Bielefeld, 04.09.2026, 17:40): Das gechlorte Wasser ist für andere Zwecke als Aquarien weiterhin uneingeschränkt nutzbar. Die Stadtwerke werden über die Wiederherstellung der Trinkwasserqualität informieren.
Coliforme Bakterien: Abkochgebot gilt für weitere Gemeinden im WAZ-Gebiet
Das Gesundheitsamt Märkisch-Oderland hat ein Abkochgebot für das Trinkwasser in weiteren Gemeinden im Versorgungsgebiet des WAZ Seelow erlassen. Dies betrifft u.a. Werbig, Zechin, Golzow, Manschnow und Küstrin-Kietz, nachdem am 31.08.2026 coliforme Bakterien nachgewiesen wurden. Das Wasser muss vor dem Verzehr abgekocht werden; die Ursache wird derzeit untersucht und umfangreiche Netzspülungen wurden eingeleitet.
Coliforme Keime und Enterokokken: Wasser in Teilen Tiefenbachs muss abgekocht werden
In Teilen Tiefenbachs (Landkreis Cham) wurden bei der jüngsten Trinkwasseruntersuchung coliforme Keime und Enterokokken in den Versorgungsanlagen Irlach und Breitenried nachgewiesen. Das Wasser entspricht nicht den mikrobiologischen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Daher ist auf Anordnung des Gesundheitsamtes Cham ein Abkochen des Wassers für zehn Minuten vor jeglicher Nutzung notwendig.
Märkisch-Oderland weitet Abkochgebot auf weitere Gemeinden aus
Nach dem Fund coliformer Bakterien Ende vergangener Woche in der Region um Seelow weitet der Landkreis Märkisch-Oderland das Gebot zum Abkochen von Trinkwasser aus. Bereits am Freitag wurde bekannt, dass coliforme Bakterien im Trinkwasserversorgungsnetz von zwölf Gemeinden, darunter Golzow, Küstrin-Kietz und Rathstock, nachgewiesen wurden. Update (Tagesspiegel, 07.09.2026, 21:26): Die Abkochempfehlung wurde für Werbig, Neuwerbig, Altlangsow und Zechin aufgehoben, bleibt jedoch für Podelzig, Alt Tucheband und Hackenow bestehen. Die Ursache wird ermittelt und Netzspülungen sind im Gange. Update (n-tv.de, 12.09.2026, 11:20): Das Gesundheitsamt des Kreises erließ das Abkochgebot Ende August 2026. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Seelow spült die Netze und führt technische Maßnahmen durch.
Mehr Kalk im Bühler Wasser: Was das für Haushalt und Geschmack bedeutet
In Bühl ist das Trinkwasser derzeit härter als üblich, was zu vermehrten Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten und einem veränderten Teegeschmack führen kann. Die Wasserhärte liegt aktuell bei rund zwölf Grad deutscher Härte.
Abkochanordnung für Trinkwasser in Ortsteilen von Vilshofen
Zuletzt wurde eine Abkochanordnung für Trinkwasser in Ortsteilen in und um Vilshofen im Landkreis Passau erlassen. Das Gesundheitsamt hatte diese Maßnahme wegen einer möglichen Verunreinigung des Trinkwassers angeordnet, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
Keime im Trinkwasser: Abkochanordnung für Höchstädt und Hofmühle
Bei einer Routinekontrolle in der zentralen Wasserversorgungsanlage in Höchstädt wurden Keime im Trinkwasser festgestellt. Das Gesundheitsamt Wunsiedel hat daraufhin eine Abkochanordnung für die Bewohner im Versorgungsgebiet in Höchstädt und Hofmühle verhängt. Die Anordnung gilt ab sofort und betrifft jeden Tropfen Wasser, der ohne Bedenken getrunken werden soll. Update (Allgäuer Zeitung, 02.09.2026, 21:20): Die Abkochanordnung gilt, bis das Gesundheitsamt Entwarnung gibt. Update (PNP.de, 03.09.2026, 07:20): Das Landratsamt Wunsiedel hat die Maßnahme angeordnet. Update (euroherz.de, 03.09.2026, 13:30): Es wurden weitere Maßnahmen eingeleitet. Update (news.de, 03.09.2026, 15:20): Die Integrierte Leitstelle Hochfranken warnt vor der Trinkwasserverschmutzung. Die Gefahr wurde als gering eingestuft. Update (euroherz.de, 03.09.2026, 21:20): Das Landratsamt Wunsiedel rief am 2. September 2026 zur Abkochanordnung auf. Update (news.de, 03.09.2026, 23:25): Die Warnmeldung der Integrierten Leitstelle Hochfranken erfolgte am 03.09.2026 um 12:59 Uhr. Entwarnung (sueddeutsche.de, 09.09.2026, 15:26): Die Abkochverfügung für Höchstädt wurde aufgehoben. Das Trinkwasser muss nicht mehr abgekocht werden und ist wieder uneingeschränkt nutzbar. Entwarnung (Ramasuri, 09.09.2026, 15:30): Aktuelle Proben der vergangenen Tage ergaben keinerlei Hinweise auf eine weitere Keimbelastung. Entwarnung (Radio Galaxy Oberfranken, 09.09.2026, 19:25): Die Entwarnung gilt explizit auch für den Gemeindeteil Hofmühle. Entwarnung (news.de, 09.09.2026, 19:30): Die Integrierte Leitstelle Hochfranken gab die Entwarnung am 09.09.2026 um 13:35 Uhr heraus.
Trinkwasserverschmutzung Biringen heute: Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers
Die Katastrophenschutzbehörde des Landkreises Saarlouis warnte am 01.09.2026 vor einer mikrobiologischen Verunreinigung des Trinkwassers in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen, Hemmersdorf und Oberesch der Gemeinde Rehlingen-Siersburg. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurde eine Schutzchlorung angeordnet; das Wasser kann ansonsten uneingeschränkt genutzt werden, jedoch sollte Babynahrung mit abgepacktem Wasser zubereitet werden. Es finden zudem Spülvorgänge im Netz statt. Update (SOL.DE, 02.09.2026, 11:20): Die Verunreinigung wurde bei Routinekontrollen des Trinkwassers festgestellt. Update (Kreis Saarlouis, 03.09.2026, 09:40): Die Empfehlung zur Zubereitung von Babynahrung mit abgepacktem Wasser gilt bis zum Ende der Schutzchlorung. Update (news.de, 04.09.2026, 15:30): Für den Ortsteil Hemmersdorf wurden alle Maßnahmen aufgehoben. Die Ursache der Verunreinigung in den anderen Ortsteilen wird noch geklärt und engmaschige Kontrollen finden statt. Entwarnung (orts.app Rehlingen-Siersburg, 04.09.2026, 23:20): Die Aufhebung der Maßnahmen für Hemmersdorf erfolgte, da eine Nachprobe eine Beeinträchtigung ausschloss. Für Hemmersdorf ist ein leichter Chlorgestank unbedenklich. Die Schutzchlorung für Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch bleibt bestehen. Entwarnung (SR.de, 05.09.2026, 15:20): Eine Gefährdung durch die verbleibenden bakteriellen Verunreinigungen in Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch besteht nicht. Entwarnung (SR.de, 06.09.2026, 11:20): Die ursprünglichen Verunreinigungen wurden von den technischen Werken Rehlingen-Siersburg festgestellt.
