Meldungsarchiv Deutschland
161 veröffentlichte Meldungen, davon 23 aktiv.
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Abkochgebot in Ilshofen (Landkreis Schwäbisch Hall)
Bei einer routinemäßigen Trinkwasserprobe wurde im Versorgungsgebiet der Schmerachgruppe eine mikrobiologische Grenzwertüberschreitung (Nachweis von Keimen) festgestellt. Für die Stadt Ilshofen wurde ein Abkochgebot ausgesprochen: Leitungswasser vor dem Trinken, Kochen, Zähneputzen und der Zubereitung von Speisen mindestens 3 Minuten sprudelnd abkochen. Für Körperpflege, Wäsche und das Tränken von Tieren kann das Wasser ohne Abkochen weiter genutzt werden. Die Verunreinigung wird durch eine Chlorung beseitigt; dadurch kann es vor allem morgens zu Chlorgeruch kommen. Für Aquarien ist das Wasser wegen der Chlorzugabe ungeeignet. Nach Abschluss der Desinfektion folgt eine Nachuntersuchung; bei unauffälligem Ergebnis wird das Abkochgebot aufgehoben.
Abkochgebot in Teilen von Litzendorf (Landkreis Bamberg)
Das Landratsamt Bamberg hat für die Ortsteile Pödeldorf und Naisa der Gemeinde Litzendorf sowie für rund 20 Haushalte im Ort Litzendorf selbst ein Abkochgebot erlassen. Im Trinkwasser wurden bakterielle Verunreinigungen festgestellt. Leitungswasser zum Trinken, Kochen, für Getränke, zum Zähneputzen und zur Wundreinigung muss vor dem Gebrauch einmal sprudelnd aufgekocht und mindestens zehn Minuten abkühlen gelassen werden. Für die Toilettenspülung und sonstige Nutzungen kann das Wasser weiterhin normal verwendet werden. Direkt betroffene Haushalte werden vom Wasserversorger informiert. Rückfragen beantwortet die Gemeinde Litzendorf. Update (inFranken.de, 24.06.2026, 14:26): In Naisa beschränkt sich die betroffene Fläche auf das Gebiet nördlich der Frankenstraße. Weitere neue Erkenntnisse liegen derzeit nicht vor. Update (inFranken.de, 25.06.2026, 15:50): Das Abkochgebot wurde am 22. Juni 2026 erlassen. Update (inFranken.de, 25.06.2026, 16:26): Leitungswasser darf abgekocht nun für Trinken, Speisezubereitung und Körperhygiene verwendet werden. Update (inFranken.de, 25.06.2026, 19:26): Die Nutzung des Leitungswassers zum Trinken, für Speisezubereitung und Körperhygiene im abgekochten Zustand ist bereits seit dem 22. Juni 2026 erlaubt. Entwarnung (inFranken.de, 25.06.2026, 21:02): Das Abkochgebot wurde aufgehoben. Trinkwasser ist seit dem 25. Juni 2026 wieder zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Entwarnung (inFranken.de, 26.06.2026, 09:05): Nach sorgfältigen Analysen wurden keine Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen mehr festgestellt. Entwarnung (Gemeinde Litzendorf, 11.07.2026, 07:48): Die Freigabe des Trinkwassers erfolgte durch das Gesundheitssamt Bamberg. Update (Wiesentbote, 11.07.2026, 07:51): Das Leitungswasser muss vor dem Verzehr zehn Minuten lang sprudelnd abgekocht werden. Entwarnung (Pressestelle Landratsamt Bamberg, 23.07.2026, 07:35): Für die 20 Haushalte in Litzendorf betrifft die Entwarnung das Gebiet nördlich der Frankenstraße.
Keine Entwarnung für die Trinkwasserversorgung in Kaltenbrunn
Für den Bereich um den Wasserrohrbruch in Kaltenbrunn wurde das bestehende Abkochgebot verlängert. Aktuelle Proben zeigen eine Überschreitung der zulässigen Koloniezahl von 100. Weitere Maßnahmen und eine erneute Beprobung sind vor einer Aufhebung durch das Gesundheitsamt erforderlich. Update (weiherhammer.de, 05.07.2026, 07:33): Aktuelle Beprobungen vom 08.06.2026 zeigen weiterhin erhöhte Koloniezahlen. Die Leitungen müssen daher erneut gespült und weiter beprobt werden.
Blei in Rohren: Familien in Zuffenhausen ohne Trinkwasser
In zwei Wohnblöcken der SWSG in Stuttgart-Zuffenhausen wurde eine Überschreitung der Bleigrenzwerte im Trinkwasser festgestellt. Den Bewohnern von 86 Wohnungen ist das Trinken, Kochen und Zähneputzen mit dem Leitungswasser untersagt. Trotz Teilsanierungen im Kellerbereich blieb der Bleigehalt auch Ende 2025 über dem zulässigen Niveau. Update (Stuttgarter Zeitung, 02.07.2026, 11:19): Der Bleigehalt im Trinkwasser wird durch Bleirohre in der Hausinstallation verursacht und überschreitet den Grenzwert von 0,01 Milligramm pro Liter. Das Problem ist in vielen alten Gebäuden in Stuttgart verbreitet und verpflichtet Hausbesitzer zum Entfernen der Bleirohre.
Notchlorung des Trinkwassers in Hardheim
Das Ortsnetz im Kernort Hardheim und im Weiler Rüdental wird laut Wasserversorgung Hardheim kurzfristig gechlort, nachdem Keime ins Trinkwassernetz geraten sind. Die Ursache wird noch ermittelt. Bürger müssen das Trinkwasser nicht abkochen; die eingesetzte Chlorkonzentration (Grenzwert 0,3 mg/l) gilt als gesundheitlich unbedenklich. Update (bestelements.de, 18.07.2026, 07:42): Die Chlorung erfolgt aus technischen Gründen, um die Versorgungssicherheit und Wasserqualität im Netz zu gewährleisten. Update (bestelements.de, 22.07.2026, 07:36): Die Chlorung erfolgt aus technischen Gründen. Sie dient der Gewährleistung der Versorgungssicherheit und Wasserqualität im Netz.
Abkochgebot - Schneeberg
Das Trinkwasser im Bereich des Marktes Schneeberg weist bakterielle Verunreinigungen auf. Das Gesundheitsamt hat ein Abkochgebot erlassen, wonach Leitungswasser für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und Reinigen offener Wunden sprudelnd aufgekocht werden muss. Entwarnung (Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain, 15.06.2026, 02:08): Das Abkochgebot für den Markt Schneeberg wurde aufgehoben. Die mikrobiologische Qualität des Trinkwassers ist wieder einwandfrei und die Nutzung ohne Einschränkungen möglich.
PFAS Belastung im Umfeld des NATO Flugplatzes Neuburg
Im Umfeld des NATO-Flugplatzes Neuburg wurde eine PFAS-Kontamination festgestellt. Die Sanierungsplanung für die betroffenen Gebiete, insbesondere in der Gemeinde Weichering, wurde auf einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
Keime im Trinkwasser beim Stadtfest Lüneburg
Während des Stadtfestes Lüneburg wurde eine mikrobiologische Kontamination des Trinkwassers festgestellt. Betroffene Stände mussten teilweise Einschränkungen hinnehmen oder standen kurz vor der Schließung. Der Landkreis wies Kritik am Krisenmanagement zurück.
Abkochgebot in Stauchitz
In der Gemeinde Stauchitz im Landkreis Meißen wurde ein Abkochgebot erlassen. Nach Angaben der Wasserversorgung Riesa-Großenhain wurden Bakterien in der Wasserleitung nachgewiesen. Das Leitungswasser sollte vor dem Verzehr unbedingt abgekocht werden. Entwarnung (Landkreis Meißen, 12.06.2026, 15:08): Das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen hat das seit dem 13. Mai 2026 bestehende Abkochgebot für sieben Ortsteile der Gemeinde Stauchitz aufgehoben. Betroffen waren Staucha, Steudten, Treben, Dösitz, Gleina, Dobernitz und Pösig. Das Trinkwasser weist keine mikrobiologischen Beeinträchtigungen mehr auf. Entwarnung (Sächsische.de, 12.06.2026, 16:09): Das Gesundheitsamt hat das Abkochgebot für das Leitungswasser in der Gemeinde Stauchitz aufgehoben. Das Trinkwasser kann wieder uneingeschränkt ohne vorheriges Abkochen genutzt werden. Die Entwarnung erfolgte nach erfolgreichen Kontrolluntersuchungen. Entwarnung (Landkreis Meißen, 13.06.2026, 20:08): Das seit dem 13. Mai 2026 geltende Abkochgebot für die Ortsteile Staucha, Steudten, Treben, Dösitz, Gleina, Dobernitz und Pösig wurde am 21. Mai 2026 aufgehoben. Das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen bestätigte, dass keine mikrobiologische Beeinträchtigung mehr vorliegt. Die Trinkwasserqualität entspricht wieder den gesetzlichen Anforderungen.
Abkochgebot für Würzburg und Gerbrunn
Wegen nachgewiesener Enterokokken hat die WVV ein Abkochgebot für das gesamte Stadtgebiet Würzburg sowie für Gerbrunn ausgesprochen. Das Leitungswasser soll für Zwecke wie Zähneputzen oder Nahrungszubereitung abgekocht werden. Krankenhäuser und Gastronomiebetriebe haben bereits Schutzmaßnahmen eingeleitet. Update (12.06.2026, 14:07): Wegen einer bakteriologischen Verunreinigung mit Enterokokken wurde für Würzburg und Gerbrunn ein vorsorgliches Abkochgebot ausgesprochen. Betroffene sollen das Trinkwasser für den Verzehr und medizinische Zwecke sprudelnd aufkochen lassen. Die Ursachenforschung und engmaschige Nachbeprobungen durch den Versorger laufen. Update (inFranken.de, 12.06.2026, 14:07): Bei einer Routineuntersuchung wurden Enterokokken im Trinkwasser eines Pumpwerks nachgewiesen. Das Gesundheitsamt hat für das gesamte Stadtgebiet Würzburg sowie die Gemeinde Gerbrunn ein Abkochgebot erlassen. Die WVV arbeitet an der Ursachenforschung und führt engmaschige Kontrollen durch. Update (DER SPIEGEL, 12.06.2026, 15:09): Aufgrund einer bakteriellen Verunreinigung mit Enterokokken wurde für das gesamte Stadtgebiet Würzburg und die Gemeinde Gerbrunn ein Abkochgebot erlassen. Die Keime wurden bei einer Routineuntersuchung in einem Pumpwerk festgestellt. Anwohner sollen das Wasser für die Lebensmittelzubereitung und Körperpflege sprudelnd aufkochen. Update (TV Mainfranken, 12.06.2026, 16:10): Nach dem Nachweis von Enterokokken in einem Pumpwerk hat die WVV ein Abkochgebot für Würzburg und Gerbrunn erlassen. Das Trinkwasser muss zur Zubereitung von Speisen, Getränken und zur Wundreinigung sprudelnd aufgekocht werden. Zell am Main ist laut einer Korrektur der Meldung nicht betroffen. Update (Brennessel Magazin, 12.06.2026, 17:08): Wegen einer bakteriellen Verunreinigung in einem Pumpwerk hat das Gesundheitsamt für Würzburg und Gerbrunn ein Abkochgebot erlassen. Trinkwasser zur Nahrungszubereitung oder zum Zähneputzen muss sprudelnd aufgekocht werden. Duschen und Waschen
Abkochgebot wegen Enterokokken in Jülich
In Jülich im Kreis Düren wurde aufgrund einer festgestellten Verunreinigung mit Enterokokken ein Abkochgebot für das Trinkwasser erlassen. Die Belastung wurde im Rahmen einer Routinekontrolle entdeckt. Bewohner müssen das Leitungswasser vor dem Verzehr sprudelnd aufkochen. Update (Stadtwerke Jülich, 12.06.2026, 15:09): Bei Routinekontrollen im Stadtteil Güsten wurden Enterokokken nachgewiesen. Die Stadtwerke Jülich raten vorsorglich für das gesamte Stadtgebiet zum Abkochen des Trinkwassers. Als mögliche Ursache wird ein Rohrbruch vermutet. Entwarnung (WDR, 12.06.2026, 15:09): Die Stadtwerke Jülich haben das Abkochgebot für das gesamte Stadtgebiet aufgehoben. Nach dem Fund von Enterokokken im Stadtteil Güsten am vergangenen Mittwoch bestätigte das Gesundheitsamt nun die einwandfreie Wasserqualität. Ursache war ein lokales Problem an einer einzelnen Entnahmestelle. Update (BestElements, 12.06.2026, 16:08): In Jülich im Kreis Düren wurde eine Verunreinigung des Trinkwassers mit Enterokokken festgestellt. Das Gesundheitsamt hat für das betroffene Gebiet ein sofortiges Abkochgebot ausgesprochen. Die Bürger werden aufgefordert, Leitungswasser vor dem Verzehr sprudelnd aufzukochen. Update (BestElements, 13.06.2026, 20:08): In Jülich im Kreis Düren muss das Trinkwasser derzeit abgekocht werden. Bei einer Kontrolle wurden Enterokokken im Trinkwasser festgestellt. Aufgrund der bakteriellen Verunreinigung wurde ein Abkochgebot für das betroffene Versorgungsgebiet erlassen.
